Roter Teppich für den Käseweltmeister
     
Empfang Käseweltmeister am Flughafen
 

Vor gut einem Monat wurde der Guntershausener Bernhard Näf an der Käseweltmeisterschaft in Madison (Wisconsin) mit Gold und Bronze ausgezeichnet. Am Samstag brachte er die Trophäen aus Amerika zurück.

Nicht mit Pauken und Trompeten, aber unter lautem Gebimmel von Treicheln hielt der Gefeierte auf dem dörflichen Turnplatz Einzug, nachdem ihn eine Delegation am Flughafen abgeholt hatte.

Ein Alphornbläser sowie die Klänge von Schwyzerörgeli und Kontrabass setzten den musikalischen Rahmen. Am Buffet mit einer reichhaltigen Käseauswahl konnte jeder kräftig zugreifen, wobei sich gar manche auf den prämierten Emmentaler fokussierten.

     


 
     

Und natürlich wurde noch kräftig und lange auf den 42-Jährigen angestossen, zumal die Temperaturen das Verbleiben an den Festbänken hinausschob.

Stolz auf Super Beni

Im Beisein der fast vollständig anwesenden Aadorfer Gemeindebehörde drückte Gemeinderat Gallus Müller in einer launigen Ansprache die Gefühle der Bevölkerung aus. Diese ist stolz auf ihren Bewohner, auch wenn insgesamt 72 Titel zu vergeben waren. Die Bronzemedaille sei noch höher einzuschätzen, denn mit dem Emmentaler belegte Näf über alle Kategorien mit rund 2000 Käsesorten den dritten Rang. Natürlich waren die Löcher im Käse eine Anspielung  wert. In seiner Antwort darauf  ging der Weltmeister nicht  auf sein Erfolgsrezept ein, meinte jedoch zu den Löchern:  „Es ist nur schade, dass sich der Verkaufspreis des Emmentalers nicht nach dem Volumen, sondern nach dem Gewicht richtet.“
Kurt Lichtensteiger

     


 


Weiter zum Fotoalbum


    nach oben
design by DRÜ- 04.05.2008