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Ausflug der Frauengemeinschaft Tänikon nach Schaffhausen
     
 

Die Frauengemeinschaft Tänikon hatte zu einer Reise ins Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen und einem Stadtrundgang eingeladen.

Im heissen Sommerwetter genossen die Frauen die Führung durch die kühlen Klosterräume und die Fahrt durch den Klettgau im klimatisierten Car.

Die Organisatorinnen der Frauengemeinschaft Tänikon hatten das heisse Sommerwetter wohl eingeplant. Die Reise im angenehm gekühlten Car abseits der Autobahn durch stattliche Weindörfer mit einer Vielzahl prächtiger Riegelbauten war ein Genuss.

     

Der Munot zeugt von weitem von der damaligen Wehrbereitschaft des mittelalterlichen Schaffhausens. Die Stadt zeigt noch immer das Gepräge einer stolzen Zunftstadt. Die Handwerks- und Handelsstadt verwandelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts in eine Industriestadt mit Schwerindustrie.

Gerard Seiterle als kompetenter Führer

Das erste Ziel, das ehemalige Kloster zu Allerheiligen, eine Benediktinergründung des Jahres 1046 war erreicht.

  Schaffhausen Munot
     
Kloster Allerheiligen  

Der kompetente Führer, Herr Dr. Gérard Seiterle, erklärte, er hätte bis Montag Zeit, die Gruppe in die Archäologie und die Geschichte der Region einzuführen, sowie durch die Kunstsammlungen, die Wechselausstellungen, den Kreuzgang, den Kräutergarten und das Münster zu geleiten

Wände aus schönstem Intarsien-Täfer zu bewundern

Die Frauengemeinschaft hatte jedoch andere Pläne. So führte Seiterle zu ein paar interessanten Details des Museums.

 

     

Dass die Gegend um Schaffhausen seit grauer Vorzeit besiedelt war, bezeugen die prähistorischen Funde im Kesslerloch. In der Johanneskapelle, einem Kraftort, fehlte leider Zeit und Musse um zu spüren, wer hier „auftanken“ könnte. Die kunstvoll verzierten Pergamentschriften des Klosters sind zum Glück trotz der Reformation erhalten geblieben. In den Zimmern aus historischen Schaffhauser Häusern sind Wände aus schönstem Intarsien-Täfer zu bewundern und zeugen vom Leben der reichen Zünfter. Es gäbe noch so viel zu bestaunen in diesem Stiftsbau.

  Kloster Allerheiligen Kräutergarten
     
Schaffhausen Strassenkaffee  

Rundgang durch den fruchtbaren Klettgau

So zeigte der Führer einige der wertvollen historischen Gegenstände sowie die Schillerglocke, deren Inschrift dem Dichter zu seinem berühmten Gedicht Anreiz gab.

Trotz Nachmittagshitze liessen sich die Interessierten von einem Rundgang durch den faszinierenden Heilkräutergarten nicht abhalten

Mit dem Besuch des romanischen Münsters beendete Seiterle den Überblick.

 

     

Obwohl die Zeit gar nicht lang geworden war, lechzten alle nach einer Erfrischung. Schaffhausen mit seinen vielen Patrizier-, Zunft- und Bürgerhäusern bietet auch herrliche Strassencafés.

Der Chauffeur, Herr Meier, lud die Gemeinschaft zu einer Rundfahrt durch den fruchtbaren Klettgau ein. Er zeigte das weit gewellte Hügelland, das grösste Weinbaugebiet der Ostschweiz, weiter Schleitheim, sowie das an Rebhängen gelehnte Hallau, wo ein vorzüglicher Wein gedeiht.

  Klettgau-Hallau
     
Beringen  

Zum Abendessen durfte da ein kühler Rosé nicht fehlen. Unter ausladenden Kastanien liessen die Frauen den Abend in Beringen ausklingen.

In bester Laune hiess es Abschied nehmen vom malerischen Kanton Schaffhausen. Vielen Dank den Organisatorinnen, es tat gut, zusammen einen Nachmittag zu verbringen, Neues zu hören, Zeit zu haben fürs Plaudern und den Ausflug unter Schattenspendenden Bäumen abzuschliessen.

     


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