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Seniorenreise 2009 ins Appenzellerland

     
Budapest
 

Schon um halb acht Uhr startete die Reise der 54 Seniorinnen und Senioren der Kirchgemeinde Tänikon, denn um zehn Uhr war eine Betriebsführung bei der
Mineralquelle Gontenbad gebucht.

Bei schönstem Wetter empfing uns Frau Neff und erzählte draussen an der Sonne vom Werdegang der Firma, von den Molkekuren im 16. Jahrhundert bis zur Mineralquelle Gontenbad heute.

     
Als Gabriela Manser, gelernte Kindergärtnerin, 1999 die Firma von ihrem Vater übernahm, arbeiteten neun Leute für den Betrieb, heute sind es über dreissig. Sie hat sich wegen unumgänglichen grossen Investitionen  einen Kreis von vierzig Miteigentümern gesucht, besitzt aber noch die Aktienmehrheit. Seit Gabriela Manser übernommen hat, blüht es in Gontenbad. Eine ausserordentlich gute Verträglichkeit des Mineralwassers allein reichten nicht, eine Botschaft aus dem Appenzellerland sollte es werden, geistreich, offen, ehrlich und modern. Dank Kreativität könnten die Mineralquellen Gontenbad heute doppelt so gross werden, aber klein und selbstbewusst, um selbständig zu bleiben und nicht von einem Riesen geschluckt zu werden, ist das Credo der Firma. Heute blüht auf ihren Plakaten und Lastwagen das Appenzellerland mit exotischen Blumen, Schmetterlingen und Fabelwesen.
     
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Budapest  
     

Denn phantasievolle Geister erarbeiteten die Kalorienreduzierten Blütenwasser Flauder, Wonder und Himmel..
Auf Wunsch der Gastronomie kamen 0,8 l Glasflaschen auf den Markt. Den Flaschenhals ziert ein Schriftband: Himmel, Sonne, Wolken, Licht und Glück etc. ist von vorne und durch die Flasche zu lesen, ein Schmuckstück. Fünf Rappen pro Flasche gehen an den goba (Gontenbad) Fonds, zur Unterstützung nachhaltiger Wasserprojekte. Zum Schluss der Besichtigung durften nicht nur Mineralwasser gekostet werden.

     
Budapest
  Budapest
     

Bitter oder Likör, gemischt mit süssen Getränken, ergaben Drinks und Aperos, die Lust nach mehr weckten. Nicht verwunderlich, dass anschliessend im Lädeli kräftig eingekauft wurde.
Gut, war am Mittag die Fahrt nach Appenzell ins Gasthaus Hof nur kurz, denn der Hunger hatte sich gemeldet.
Zur grossen Freude wurde vom sehr schmackhaften Essen immer wieder nachgereicht. Am Nachmittag blieb genug freie Zeit, um das Städtchen zu geniessen und die schönen Häuser zu bestaunen.

     
Budapest
  Budapest
     
Viele Senioren nutzten die sommerliche Wärme und setzten sich in ein Gartenrestaurant zu Dessert und Kaffee. Eigentlich sollte der Heimweg über die Schwägalp und Wattwil führen. Doch der Car hatte schon in Gonten eine Panne, eine Weiterfahrt war unmöglich. „Wasser ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Wasser“ hiess es doch in Gontenbad. Grössten Wert hatte für uns in diesem Moment ein Cafe mit einem lauschigen Garten, bis der Ersatzbus uns auf dem schnellsten Weg sicher nach Hause brachte.
     
Budapest  

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