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Männerchorreise
2003 |
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Für
3 Tage machten wir uns auf, um die Gemeinschaft
im Männerchor, losgelöst vom
Alltag zu pflegen. Es gab nur aufgestellte
zufriedene Gesichter. Ein herzliches Dankeschön
an die Organisatoren auch an dieser Stelle.
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Unser
Dirigent Magnus Bürge hat wieder einmal
bewiesen, dass er nicht nur dirigieren kann.
Er versteht auch das Metier eines professionellen
Reiseorganisators. Er stellte ein lockeres
vielfältiges Programm zusammen. Keiner
sollte zu kurz kommen, das Gemeinwohl war
das Ziel.
Am Freitag 19. September frühmorgens
war es soweit. Unser Präsident Pius Eisenegger
begrüsste die erwartungsvollen Männerchörler.
Zum ersten Mal trat man eine 3-tägige
Reise an. Gut gelaunt ging's Richtung Österreich.
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Hans Diriwächter,
unser ehemaliger Sängerkollege und
fahrerpropte "Privatchauffeur",
hat uns sicher im Luxusbus über den
Arlberg ins Tirol chauffiert. Den steilen
Aufstieg in den auf 1200 m. gelegenen
Ferienort
meisterte er souverän.
Beim Dorfeingang erblickten
wir bei strahlendem Sonnenschein das Wahrzeichen
von Seefeld. |
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Kurz darauf tauchte am
Anfand des Dorfes das Hotel Seespitz auf.
Es liegt idyllisch
im Grünen an einem kleinen See.
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Nach dem Hotelbezug führte
uns Hans mit seinem Bus ins nahe gelegene
Leutasch.
Umgehend stürmten wir die Sesselbahn,
denn Rodeln auf der 1204 m langen Sommerrodelbahn
"Rolba Run", einer der längsten
Rodelbahnen Europas, war angesagt. |
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Die einen gingen die Fahrt gemütlich
an, andere verfielen, trotz Warnung unseres
Dirigenten, dem Geschwindigkeitsrausch.
Die Tücken der Bahn verspürten
ein paar Power-Rodler hautnah, im wahren
Sinne des Wortes.
Sie wurden später bei einem Schnaps
vom Hüttenwart der Katzenkopfhütte
verarztet. |
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Es hat sich gezeigt,
dass die Männerchörler nicht
nur beim Singen so einiges drauf haben.
Eine Erinnerung mit bleibendem Wert wird
zurückbleiben.
Nach der sportlichen
Betätigung wurde eine Pause eingelegt.
Den knurrenden Magen und die trockene
Kehle wusste der Hüttenwirt bestens
zu besänftigen. Auch für das
Gemüht hatte er etwas auf Lager.
Mit Gesang und Gitarrenklang wurde der
Aufenthalt bereichert. |
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Frisch gestärkt
machten wir uns auf den Weg zur sagenumwobenen
Wildmoosalm. Es ist kaum zu glauben, aber
in dieser Gaststätte darf sich jeder
neu eintreffende Gast zur Begrüssung
vom "Schnapsbrünnele" ein Stamperl
(Schnapsglas) Marillenschnaps gratis genehmigen!
Bis jeder der 29 Männerchörler sein
Stamperl gefüllt hatte, dauert das schon
eine Weile! Einen Sitzplatz zu ergattern war
bei dieser Gastfreundschaft kein leichtes
Unterfangen. Schon bald hiess es aber wieder
aufbrechen. Zu Fuss erreichten wir nach einer
leichten Wanderung unser Hotel, wo sich einige
durstige Kehlen bis zum Abendessen an der
Bar gemütlich taten. |
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gemütlichen Abendprogramm liegen im Einzelnen
leider keine Berichte vor.
Am
Samstag konnte jeder unter drei Möglichkeiten
auswählen. Eine grosse Wanderung
unter der Leitung von Walter Wirz, eine
kleinere Wanderung unter der Führung
von Magnus Bürge und eine ortsbezogene
Besichtigungstour. Bei Bilderbuchwetter
und in einer erholsamen, wunderschönen
Umgebung konnte jeder den Alltag vergessen.
Die ganz fitten Männerchörler
stürzten sich schon am frühen
Morgen in den Aussenpool um einige Runden
zu schwimmen. |
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Die sieben
Teilnehmer der "Gruppe Wirz"
starteten pünktlich um 9.00 Uhr zur
Bergtour auf die Seefelder Hausberge.
Hier der Bericht der
"Bergsteiger": Mit der Standseilbahn
gelangten wir zur Rosshütte auf 1760
m. Die kleine Seilbahn transportierte
uns anschliessend zum Seefelder Joch das
auf 2064 m liegt. |
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Schon auf diesen Bahnfahrten genossen wir die grandiose Aussicht
in die Berge und ins Tal. Nun war gutes
Schuhwerk, Schwindelfreiheit und eine
gute Kondition angesagt!
Unter kundiger Führung
von Walter Wirz bezwangen wir die 2221
m hohe Seefelder Spitze. Die Mühen
des Aufstieges wurden durch eine fantastische
Aussicht belohnt. |
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Von Ferne zeichnete sich der Weg in der Geröllhalde
ab. Mit einem etwas mulmigen Gefühl näherten
wir uns dieser Wegstrecke. Dank des guten
Bergwetters gelang aber die Passage mühelos. |
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Auf abenteuerlichen Wegen gelangten wir dann
zur 2374 m hohen Reither Spitze.
Um das Ziel zu erreichen mussten auch Leitern
bezwungen werden. |
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Im "Fotoalbum"
sind weitere, von Manfred Bossard aufgenommene
Bergbilder zu bestaunen. Nach dem Abstieg
von der Reither Spitze wurde in der Nördlinger
Hütte ein Halt eingelegt um uns von
der Bergwanderung zu erholen, und uns
für den Abstieg zur Seilbahnbergstation
Härmelekopf zu stärken. Mit
der Seilbahn gelangten wir zurück
zur Rosshütte, und von dort mit der
Standseilbahn wohlbehalten und mit vielen
schönen Eindrücken zurück
nach Seefeld.
Die "Gruppe Bürge"
nutzte den wunderschönen Tag für
eine Wanderung in der näheren Umgebung
von Seefeld und Leutasch. |
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Der Waldweg führte uns
zum idyllisch gelegenen Möserer See.
Auf der Terrasse des Restaurants genossen
wir die Sicht auf den See. Nach der kleinen
Stärkung wurde als nächstes
Ziel die schon bekannte Wildmoosalm angepeilt.
Da war aber kein Durchkommen,
jeder Platz war bereits belegt! Daher
setzten wir unsere Wanderung direkt fort,
um uns in Seefeld noch zu "verlustigen". |
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Der Wellnesbereich des Hotels
bietet da viele Möglichkeiten. Um
die Wadenkrämpfe zu lösen, besuchten
einige Wanderer die Sauna. Andere Sängerkollegen
genossen den Wirlpool oder das Dampfbad.
Gemeinsam traf man sich anschliessend
im Aussenbad oder an der Bar. |
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Als krönender Abschluss des Samstags war ein Sechsgang Galadinner
angesagt. Bei Wein und den feinen Speisen
konnte noch einmal das Erlebte besprochen
werden.
Über die anschliessende
"Stadtbesichtigung" in Seefeld
liegen leider wieder keine Berichte vor! |
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| Nach
dem reichhaltigen Frühstück am Sonntag
traf man sich noch in der Halle des Hotels
Seespitz. Als Dank für die Gastfreundschaft
und den tollen Service brachten wir mit einer
gut gemischten Auswahl aus unserem Repertoire
der Leitung und deren Team ein Sonntagsständchen
dar. Dies wurde herzlich verdankt und rief
nach einer Zugabe. Der vor dem Hotel parkierte
Bus errinnerte uns unmissverständlich,
dass wir diesen gastlichen Ort nun verlassen
müssen. Falls Sie mehr Infos über
unser Hotel
wünschen, klicken sie in den blauen Text. |
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Anschliessend
ging's dann mit Hans Diriwächter gemütlich
zurück nach Guntershausen. Jeder Teilnehmer
wird diese Reise in nur positiver Erinnerung
behalten. Gemütlichkeit, Geselligkeit
und ein gutes Miteinander kamen vollauf zu
Geltung. Eine einmalig gute Stimmung und Kameradschaft
untereinander wird als Erfolg die kommenden
Proben und gemeinsamen Anlässe prägen.
Und wer aus Guntershausen auf der nächsten
Männerchorreise dabei sein möchte,
sollte sich beim Präsidenten
Pius Eisenegger oder einem Vereinsmitglied
melden. |
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Der Männerchor
Guntershausen ist ein Verein, bei dem
jeder seinesgleichen findet, ein Verein,
der z.B. auch mit Skiweekends sportliche
Gemeinsamkeiten fördert. Das Singen
kommt von selbst und man wird betreut
von einem einfühlsamen aufgeschlossenen
Dirigenten und Präsidenten.
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