(Auszug aus der Broschüre "Guntershausen"
mit Genehmigung der Gewerbevereinigung Guntershausen)
| Das Gebiet der Ortsgemeinde Guntershausen
umfasst die Teilgebiete Guntershausen, Maischhausen, Tänikon
und Wittershausen. Während der Name der Siedlung Tänikon
bereits im Jahre 789, Witterhausen 894 und Maischhausen 912
erwähnt wurde, taucht der Name Guntershausen (Gundoltshausen)
erst 1282 in einer Urkunde auf. 1509 kommt Guntershausen mit
allen Gerichtsbarkeiten unter das 1249 gegründete Kloster
Tänikon. Unter dessen Herrschaft bleibt das Dorf bis zum
Uebergang der weltlichen Herrschaft an |
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| die Gemeinde im Jahre 1798. Das
Kloster Tänikon wurde 1848 aufgehoben, und in den folgenden
Jahrzehnten büsste die alte Dorfgemeinde (Bürgergemeinde)
ihre Bedeutung immer mehr zugunsten der Ortsgemeinde ein. Heute
ist die Ortsgemeinde neben der politischen Gemeinde Aadorf Trägerin
des politischen Lebens. Sie bildet die Grundlage für die
politische Gebietseinteilung im Kanton, ist Heimatgemeinde und
Trägerin des Bürgerrechts. |
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| Gewerbe und Kleinindustrie |
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Die Dominanz des Klosters Tänikon
hatte zur Folge, dass sich das damalige Gewerbe nur sehr langsam
entwickeln konnte, da die anfallenden Handwerksarbeiten durch
die Klosterhandwerker erledigt wurden. Schuster, Schneider,
Friseure, Korber und dergleichen fristeten ein kärgliches
Dasein. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte
sich dann das Gewerbe etwas besser, da man der Blütezeit
der Stickereien entgegenging. |
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| Die Folgen des 1. Weltkrieges führten
wieder zu empfindlichen Rückschlägen. In der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es zeitweise drei Bäckereien
und drei Coiffeure, und erst nach dem Niedergang der Stickereien
etablierten sich die anderen Gewerbearten. Es entstanden nach
und nach vielseitige Handwerksarten wie Hosenträger und
Sockenhalterfabrikation, Lampen und Leuchtfertigung. Auch Schuhmachereien,
Spezerei-Läden und VOLG liessen sich nieder, und der Baustoff
Holz wurde ebenfalls in den verschiedenen Variationen verarbeitet.
Zimmereien, je eine Wagnerei und Küferei, eine Drechslerei
und eine Schreinerei, selbst ein Baugeschäft, trachteten
allesamt nach des Handwerks "goldenen Boden". |
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Seit 1927 wird in der Dorfschmiede
in Maischhausen Eisen geformt und bearbeitet. Zu den Aufgaben
dieser Schmiede gehörte damals auch das Beschlagen von
Ochsen und Pferden, das Klauenschneiden sowie das Feilen von
Spitzzähnen an Tieren. Im Zuge der Wasserversorgung kam
auch noch der Unterhalt von Wasserleitungen dazu. Für die
Fleischversorgung war ein Störmetzger tätig und selbst
eine Viehhandlung war damals ansässig. Im Zeichen der fortschreitenden
Elektrifizierung erstellte ein tüchtiger Bauer die nötigen
Installationsarbeiten und die dazugehörenden Freileitungen.
Nach Beendigung des 2. Weltkrieges kam es nach und nach zu einer
starken Bautätigkeit. Alte Berufe verschwanden, neue, teils
spezialisierte Gewerbe, kamen hinzu, und einige Berufsgattungen
konnten sich gar bis |
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heute behaupten. Es etablierten sich
v.a. Kleinbetriebe im Zusammenhang mit der Bauwirtschaft in
den Bereichen Heizung, Klima, Kühlmöbel, Isolierungen,
Elektro-Installationen, Bedachungen, Spenglerei, Ofenbau, Gartenbau,
Malerei und Bauplanung.
In der Dorfschmiede werden Kunstschmiede und Schlosserarbeiten
sowie sanitäre Installationen ausgeführt. Das Motorrad-
und Autogewerbe mit seinen Nebenbetrieben ist stark vertreten.
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| Die fünf bestehenden Wirtschaften
sorgen in Guntershausen für eine "stabile Wirtschaftslage",
dagegen hat einzig der VOLG den Strukturwandel der Lebensmittelläden
überstanden. Kunst und Kunsthandwerk haben in unserem Dorf
ebenfalls Einzug gehalten. Die uns bekannten kreativen Berufe
decken die Gebiete der Kunstmalerei, Email- und Keramikbilder,
der Fotolitographie, der Volksmusik sowie der Holz- und Steinbildhauerei
ab. |
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| Landwirtschaft |
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Das ehemalige Bauerndörfchen
Guntershausen entwickelte sich unter dem Einfluss des damaligen
Klosters Tänikon nur mühsam. Der Landwirtschaftsbetrieb
des Gutes Tänikon bildete nach dessen Uebernahme durch
die von Planta's den Beginn für bessere Anbaumethoden und
fortschrittliche Tierhaltung. Im März 1880 gründeten
strebsame Bauern den "Landwirtschaftlichen Verein Ettenhausen-Guntershausen".
Dieser Verein bezweckte die Selbsthilfe und Weiterbildung seiner
Mitglieder sowie gemeinsames Auftreten am Markt.
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| Das Klima unserer Region ist merklich
rauher als vielerorts im Schweizer Mittelland. Trotzdem hat
hier der Getreidebau neben der Milchwirtschaft und dem Obstbau
eine alte Tradition. Der Anbau robuster Futtergetreidesorten
hat einen erfreulichen Aufschwung genommen. Nebst gutem Kraftfutter
liefern sie auch eigenes Stroh als Einstreue für die Tierhaltung.
Rund 2000 Obstbäume ermöglichen nicht nur eine kombinierte
Nutzung des knappen Bodens, sie bilden auch den Lebensraum zahlreicher
Vogelarten und prägen unser schönes Landschaftsbild. |
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| Käsereigenossenschaft |
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Von 1878 bis 1906 betrieb eine lose
Vereinigung von Landwirten die Milchsammelstelle in Guntershausen.
Anschliessend kauften 27 Milchlieferanten aus Guntershausen
und Maischhausen das Areal der heutigen Käserei und gründeten
die Käsereigenossenschaft. Der Höchststand von 42
Mitgliedern wurde 1941 erreicht. In den folgenden Jahren sank
der Milchpreis von 30 auf 18 Rappen, nur noch 3 Rappen mehr
als 30 Jahre zuvor. In diesen schweren Zeiten war Landwirtschaft
nur als Nebenerwerb möglich. Durch gezielte Nutzviehzüchtung
und Intensivierung auf allen Stufen erlebte die Milchwirtschaft
nach dem 2. Weltkrieg einen merklichen Aufschwung, so dass 1977
die 2. Milchkontingentierung eingeführt wurde. |
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| Im Jahr 2001 betrug der Milchpreis
80 Rappen. Die jährliche Milchmenge von 1,1 Mio. kg, welche
von 10 Lieferanten eingebracht wird, deckt den Bedarf des Käsers
für die Produktion von täglich 3 Emmentalerkäsen.
Die daraus entstehende Schotte wird für die Mast von ca.
400 Schweinen verwertet. |
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| Forschungsanstalt Tänikon
(FAT) |
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Die 1969 gegründete Eidg. Forschungsanstalt
für Agrarwirtschaft und Landtechnik Tänikon hat
folgende Aufgabenbereiche:
· Verbesserung betriebs- und arbeitswirtschaftlicher
Grundlagen unter Einschluss der bäuerlichen Hauswirtschaft
· Eingliederung landtechnischer Lösungen in den
Gesamtbereich
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Die FAT untersucht die landwirtschaftlichen
Produktionsprozesse in landtechnischer, arbeits- und betriebswirtschaftlicher
Hinsicht, mit dem Ziel, technische Lösungen und Konzeptionen
für die Praxis, Beratung, die Lehre und die Agrarpolitik
zu erarbeiten. Diese sollen unter den formulierten Rahmenbedingungen
familienbäuerlicher Strukturen und unter Berücksichtigung
tier- und umweltgerechter Produktionsformen der Landwirtschaft
angemessene Einkommen erzielen helfen.
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| Der Vesuchsbetrieb der FAT dient
der praktischen Versuchstätigkeit und umfasst eine landwirtschaftliche
Nutzfläche von 107 ha sowie 21 ha Wald. Zum Viehbestand
zählen im Durchschnitt 55 Milchkühe, 8 Mutterkühe,
35 Aufzuchtrinder, 30 Kälber, 66 Mastrinder und Ochsen
sowie 46 Mutterschweine und je 180 Jager- und Mastschweine. |
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| PTT |
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Am 1. August 1863 wurde in Guntershausen erstmals
eine Postablage errichtet, und bereits 1869 wieder aufgehoben.
Den Postdienst besorgte nun ein Kreisbriefträger von
Aadorf aus. 1887 errichtete man in unserem Dorf wiederum eine
Ablage. 1892 stellt man schon täglich zweimal die Post
zu. Während den vergangen 125 Jahren betreuten acht Stelleninhaber
die Poststelle.
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| Im Jahr 1966 wurden täglich
145 Haushaltungen bedient. 1986 waren es bereits deren 335 und
heute sind es rund 500 Haushaltungen. Diese Zunahme zeigt deutlich,
wie unsere Gemeinde in den letzten 35 Jahren gewachsen ist. |
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| SBB |
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Am 14. Oktober 1855 wurde das Eisenbahnteilstück Winterthur-Wil
dem Verkehr übergeben. Mit dem Bau des zweiten Gleises
im Jahr 1927 wurde in Guntershausen eine Haltestelle errichtet.
Waren es 1927 10 Züge, die anhielten, so ist die Zahl
der Zughalte im Jahr 1988 auf 44 gestiegen und hat sich im
Jahr 2001 auf 38 Zughalte reduziert.
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| Bürgergemeinde und
Dorfbürgerkorporation |
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| Auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Guntershausen
gibt es zwei Bürgergemeinden, und zwar die Bürgergemeinde
Guntershausen und zum andern die Dorfbürgerkorporation
Guntershausen. Beide haben ihren Ursprung vor 1798. Diese noch
rein bäuerlichen Dorfgemeinden übernahmen damals die
Aufgaben, welche später den Ortsgemeinden zukamen. Bürgerrecht
und Einwohnerrecht waren vielmals ein und dasselbe. |
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| Im letzten Jahrhundert setzte sich
das Einwohnerprinzip immer deutlicher durch. 1812 wurden der
damaligen Dorfgemeinde die Ortschaften Maischhausen und Wittershausen
sowie das Klostergebäude von Tänikon angeschlossen.
Die Bürgergemeinde blieb jedoch auf den Ortsteil Guntershausen
beschränkt. Dadurch entstand die heutige Dorfbürgerkorporation.
Sie blieb im Besitz des vormaligen Dorfgemeindegutes von rund
10 ha Wies- und Ackerland und zählt zur Zeit 23 Bürgerinnen
und Bürger. |
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Die Bürgergemeinde erfasst alle
in der Ortsgemeinde Guntershausen wohnhaften Ortsbürger
und zählt momentan 73 Bürgerinnen und Bürger.
Die Bürgergemeinde ist im Besitz von rund 45 ha Wald, welche
1842 aus dem Besitz des Klosters Tänikon erworben wurden.
Die Pflege und Nutzung der Wälder ist Aufgabe und Verpflichtung
der Bürgergemeinde. |
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| Seit dem Gemeindeorganisationsgesetz
aus dem Jahre 1944 ist die Bürgergemeinde im Thurgau nicht
mehr Trägerin des Bürgerrechtsgesetzes, sondern nur
noch Verwalterin und Nutzniesserin des Bürgergutes. |
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| Kirche |
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| Die Einwohner der heutigen Pfarrei
Tänikon waren im 9.Jahrhundert nach Elgg pfarrgenössig.
Nach der Gründung des Zisterzienserinnen Klosters Tänikon
1249 besuchten sie fortan dort die Messen. Nach langjährigen
Verhandlungen gelang die Ablösung von Elgg. Nach der Klosteraufhebung
1848 bildete sich die heutige Kirchgemeinde Tänikon, welcher
die katholischen Einwohner von Ettenhausen und Guntershausen
angehören. Sie erhielt aus dem Klosterbesitz der Kirche,
den Friedhof, |
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die St. Anna Kapelle sowie das Pfarrhaus
samt "gehörigem Pflanzplätz" zugesprochen.
Auch verblieb der Kirchgemeinde ein grosser Teil der kunsthistorischen
wertvollen Kunstgegenständen. Seit 1864 ist sie zusammen
mit den katholischen Kirchgemeinden Aadorf und Wängi Trägerin
des Altersheimes "Neuhaus" in Wängi. Die evangelischen
Einwohner von Guntershausen gehören zur Evangelischen Kirchgemeinde
Aadorf-Aawangen. |
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Ihr gehören auch die reformierten Einwohner von Ettenhausen,
Aawangen, Häuslenen und Weiern an.
Nach der Ausbreitung der Reformation von Zürich aus
traten die meisten Tänikoner Klosterfrauen und die Bevölkerung
der umliegenden Dörfer zum evangelischen Glauben über
(1524-1528). Mit der Wiedereinsetzung des klösterlichen
Konvents (1548) setzte allmählich auch die Rückkehr
der Gunterhauser zum römisch-katholischen Glauben ein,
diese besuchten die Messe in Tänikon. Erstmals nach der
Reformation wurde 1627 wieder ein katholischer Gottesdienst
gehalten, und die Kirche Aadorf blieb bis 1959 paritätisch.
Mit dem Bau der evangelischen Kirche 1959 wurde die Parität
aufgehoben.
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| Energie |
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Die Gründung der Elektragenossenschaft
Guntershausen erfolgte im Jahr 1907. Die Strombezüger wurden
über Freileitungen mit einer Spannung von 145/250V beliefert.
1956/57 wurde auf Normalspannung 220/380V umgebaut. Zehn Jahre
später wurden die Freileitungen allmählich durch Verkabelungen
ins Erdreich verlegt. Im gleichen Zeitpunkt mussten für
die verschiedenen Versorgungsgebiete vier Transformerstationen
gebaut werden. Wegen Ueberlastung in den Winterzeiten sowie
fehlender Ausbaumöglichkeiten der Station Mosstüdli
wurde 1988 ein Neubau mit heutiger elektrotechnischer Instrumentation
erstellt.
Genügten 1960 noch 252'600 kWh, so erhöhte sich der
Verbrauch 1987 auf fast 3'000'000 kWh und im Jahr 2001 auf 5'000'000
kWh. |
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| Wasser |
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Die Wasserkorporation Guntershausen-Maischhausen
ist eine öffentlich-rechtliche Körperschaft und entstand
1966 aus den Brunnenkorporationen in Guntershausen und Maischhausen.
Sie versorgt die Einwohner und Betriebe der Ortsgemeinde Guntershausen
mit Trinkwasser. Das Trinkwasser wird in Wasserbehältern
beim Pumpwerk Guntershausen (im Süessler) und beim Pumpwerk
Maischhausen (Bahnunterführung) gesammelt und nachts in
das 500 m3 fassende Hochreservoir am Nollenberg gepumpt. |
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Das Pumpwerk in Maischhausen wurde im Jahr 2002 neu gebaut.
Zwecks Erhöhung der Versorgungssicherheit entstand
1988 das Stufenpumpwerk Tänikon, welches die Wasserversorgung
von Aadorf und Guntershausen verbindet. Eine Bereicherung
des Dorfbildes stellen die fünf Brunnen in Guntershausen
und drei in Maischhausen dar.
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Guntershausen, Januar 2002
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