Am Donnerstag dem 2. November 2006 fand in Guntershausen der traditionelle Räbäliechtli-Umzug statt. Die Schüler der Primarschule und die Kindergärtner versammelten sich zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in Maischhausen. Die Sonne war schon untergegangen, und die ersten Sterne wurden sichtbar. Nach und nach gesellten sich die Dorfbewohner zum Umzug. Gegen die Kälte half nur Hüpfen. Um sechs Uhr konnte es dann endlich losgehen. Die Tambouren aus Elgg und die Fünftklässler mit ihren Fackeln bildeten die Spitze der langen Lichterkette. Die Menschenschlange zog durch die Säntis-, die Moosstüdli-, die Tuttwiler-, Resigarten- und Lehbergstrasse Richtung Turnhalle. Wo der Zug vorbeikam, wurden die dunklen Fassaden der Häuser vom Schein der Kerzen erhellt. Für die Anwohner gab es selbstgeschnitzte „Räbä“ an Kinderhänden und liebevoll geschmückte Wagen der Viertklässler zu sehen.
Im Anschluss daran ging es auf der Bühne der alten Turnhalle von Gunterhausen weiter. Die Kindergärtner erzählten eine Räbäliechtli-Geschichte und bebilderten diese auf Plakaten. Die Unterstufen- und die Mittelstufenschüler sangen je ein Lied.
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