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Schulreise
der Sechstklässler in die Innerschweiz ( zum Fotoalbum ) |
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| Eigentlich wollten wir am 30. August 05 auf die Schulreise gehen. Weil kurz vorher grosse Überschwemmungen in der Innerschweiz waren, verschoben wir die Reise auf den 12. September. Da aber ein Zug noch nicht fuhr, reisten wir erst am Dienstag, dem 13. September.
Wir besammelten uns um 6:45 Uhr am Bahnhof. Dann ging es los! Wir fuhren von Guntershausen direkt nach Zürich. Dort stiegen wir in einen Zug um, der für uns reserviert war. Die Fahrt ging nach Luzern und dauerte 45 Minuten. Alle waren vergnügt und hatten es lustig. Nachdem wir in Luzern ausgestiegen waren, hatten wir eine halbe Stunde Zeit, bis unser Schiff namens Uri ablegte. Also wanderten wir zuerst über die See- und danach über die Kapellbrücke. In dieser Zeit blitzten die Fotoapparate besonders viel. Von der Seebrücke aus sah man auch die Hofkirche. Dann war unser Rundgang zu Ende und wir gingen zurück zum Schiff.
Frau Bürge und Frau Baumgartner waren übrigens unsere Begleitpersonen und bildeten auf der ganzen Reise das Schlusslicht.
(Simon, Elmar, Olivia, Janine, Fabienne)
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Um 9.25 Uhr betraten wir das grosse Dampfschiff Uri, um nach Beckenried zu gleiten. Nun fütterten wir Schwäne, Enten und Möwen. Als wir dann ablegten, flogen uns ein paar weisse Möwen nach. Mitten in der Fahrt begannen einige Schüler wieder mit dem Füttern der Möwen. Wir mussten aber aufhören, weil die Passagiere in der ersten Klasse reklamierten, weil sie von den Möwen verschmutzt wurden. Als wir dann in Vitznau anlegten, kamen uns schöne Erinnerungen vom letzten Jahr, als wir hier ausstiegen und auf die Rigi hinaufschwebten. Wir sahen dann noch einen Chinesen, der meditierte. Das machte er auf einem Holzrost. Einige von unserer Klasse spielten Fangen. Eine Frau vom Schiff sagte: „Kinder, das ist ein Schiff und kein Spielplatz. Herumgehen könnt ihr, aber nicht laufen.“ Da kam auch schon Herr Bürge und erklärte uns, dass wir gleich in Beckenried ankommen würden. Wir mussten noch unseren Abfall entsorgen. Da war auch schon Beckenried. Wir verliessen das Dampfschiff und mussten gut fünf Minuten gehen, bis wir bei der Talstation der Seilbahn ankamen. Nun gab es ein Gequetsche in der Gondel. Trotzdem konnten fast alle die schöne Aussicht geniessen. Oben ging das leider nicht mehr so gut, weil es teilweise dichten Nebel hatte.
(Laura, Jessica, Louis, Manuel) |
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Als wir aus der Seilbahn ausgestiegen waren, entdeckten wir ein Gehege mit zahmen Murmeltieren. Natürlich sah man jetzt wieder die Fotoapparate blitzen. Viele mussten nun noch aufs Klo, bevor die gut dreistündige Wanderung begann. Danach wanderten wir über Stock und Stein. Nach einer Viertelstunde informierte uns Herr Bürge, dass es in der Nähe eine schöne Feuerstelle hätte. Also entschlossen wir uns, diese aufzuspüren. Einige Schüler hatten von daheim ein kleines Holzstück für das Feuer mitgebracht. Wir brieten etwa eine halbe Stunde später unsere Würste und assen sie anschliessend. Plötzlich schrie Astrid :“Ein Pferd, ein Pferd!“ Wir wollten Astrid beweisen, dass das kein Pferd, sondern eine Kuh war. Wir fragten deshalb alle, ob jemand einen Feldstecher dabei hätte. Gottlob hatte Matthias einen dabei. Astrid schaute also durch das Fernglas und musste mit Trauer feststellen, dass es eine Kuh war. Gegen ein Uhr rief uns Herr Bürge zusammen, denn ein weiter Weg war noch vor uns. Päde, Philippe und Marc stiegen den Hügel hoch, die restlichen gingen auf dem Weg. Als Louis eine Kuh streicheln wollte, wurde er angegriffen. Wir wanderten weiter Richtung Bärenfallen. Alexandra, Louis und Heidi waren plötzlich nicht mehr zu sehen, denn sie eilten weit voraus. Später machten wir nochmals eine kleine Rast, wo viele noch ihre Geschäfte machen mussten. Schliesslich kamen wir in Niederrickenbach an. Dort trafen wir die drei „Ausreisser“ wieder. Sie sassen auf einer Treppe. In etwa fünf Minuten erreichten wir glücklich die Seilbahnstation.
(Alexandra, Tamara, Emanuel, Patrick) |
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Wir mussten etwa zwei Minuten warten, bis ein Angestellter der Seilbahn kam. Dann stiegen wir ein. Es war sehr eng und wir mussten uns reinquetschen. Wir fuhren nun acht Minuten, bis wir an der Talstation Nieder-rickenbach ankamen. Wir stiegen eilig aus und quälten uns rennend zur Bushaltestelle. Herr Bürge kam nach und teilte uns mit, dass die Zeit noch vorig reiche, um zum Bahnhof Dallenwil zu marschieren. Als dort die Südostbahn eintraf, fuhren wir mit dieser nach Luzern. Dort besichtigten wir das Löwendenkmal. Marc und Patrick warfen 30 Rappen in den Teich, der vor dem Löwendenkmal liegt. Nachdem alle aufs Klo gegangen waren, teilte uns Herr Bürge eine Überraschung mit: „Wir machen jetzt einen Besuch im Gletscher- und Spiegelgarten.“ Zuerst gingen wir die Gletschermühlen angucken. Die tiefste war etwa 4-5 m. Nachher gingen wir ins Museum. Dort schauten wir uns ganz verschiedene Sachen an. Einmal kamen wir zu einem Stoff-Mammut. Viele setzten sich auf dierses. Janine fotografierte Astrid auf dem Mammut. Dann kamen wir in einen Raum, der voller Edelsteine war. Jetzt konnten wir in eine Art Villa gehen. Im oberen Stock entdeckten wir eine Vitrine, in der eine Schlacht dargestellt wird. Eine Etage höher sah man noch, wie die Leute in diesem Zeitalter schliefen. Nachdem wir alles besichtigt hatten, konnten wir endlich in den Spiegelgarten. Herr Bürge sagte, wir müssten hinter ihm gehen. Doch dann verlief er sich und wir alle auch. Doch wir fanden alle sehr schnell wieder aus dem Irrgarten heraus. Draussen hatte es noch ein paar witzige Spiegel. Bei einem sah man aus wie ein Liliputaner. Jetzt durften wir uns ein Souvenir kaufen und Herr Bürge spendierte uns ein Eis.
(Marc, Heidi, Astrid, Matthias) |
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Nun verliessen wir den Gletschergarten. Wir hatten noch Zeit, die Toilette aufzusuchen. Diese befand sich direkt neben dem Löwendenkmal. Olivia rannte allerdings so schnell zum WC, dass ihr mindestens das halbe Glace hinunterfiel. Nach dem WC-Gang mussten wir uns ziemlich beeilen, um noch rechtzeitig am Bahngleis anzukommen. Der Zug wartete bereits auf uns. Wir fuhren von Luzern bis nach Zürich HB. Die Fahrt dauerte ungefähr 45 Minuten. Diese knappe Stunde verlief eigentlich ganz normal, bis auf kleine „Geschichten“, wer mit wem wo sitzen wollte. Als wir im Hauptbahnhof Zürich ankamen, mussten wir umsteigen. Bald ging es weiter nach Winterthur, was 25 Minuten dauerte. Diese Fahrt war eigentlich die langweiligste, weil wir im Zug nur sehr leise reden durften. Deshalb haben wir auch nicht sehr viel darüber zu berichten. In Winterthur angekommen, mussten wir in den „Bummler“ umsteigen, der uns in etwa 15 Minuten bis nach Guntershausen brachte. In dieser Viertelstunde geschah folgendes: Jessica, Seraina, Jojo, und Tama sassen zusammen in einem Viererabteil. Wir hielten während der Fahrt vorsichtig den Kopf ein wenig aus dem Fenster. Neben uns sassen zwei „etwas“ rundlichere Frauen, die die ganze Zeit Red Bull und Mohrenköpfe ohne Ende assen und tranken. Irgendwann sagten sie zu uns mit einem, um ehrlich zu sein, sehr scharfen Ton, dass wir doch keine Erstklässler mehr seien und die Köpfe nicht aus dem Fenster strecken sollten. Wir wussten schon, dass es etwas gefährlich ist, aber wir waren ja sehr vorsichtig. Trotzdem machten wir das Fenster wieder zu und hörten uns angeekelt das eklige Rülpsen der beiden Frauen bis zum Schluss der Fahrt an. Als wir in Guntershausen ankamen, stiegen wir alle aus und Herr Bürge verkündete noch, dass wir am nächsten Morgen eine halbe Stunde später in die Schule kommen dürften, worüber sich alle freuten. Dann verabschiedeten wir uns und gingen zwar mit guter Stimmung, aber trotzdem ziemlich müde nach Hause.
(Johanna, Franziska, Seraina, Philippe)
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