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Sommerlager der 6. Klasse 10. – 16. Juni 06 in Lungern (Fotoalbum)
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Samstag
Am Samstagmorgen besammelten wir uns um 11:00 Uhr auf dem Schulhausplatz. Die beiden Busse standen schon bereit. Wir luden das Gepäck ein, sagten unseren Eltern (und zum Teil unseren Geschwistern) „tschüss“ und stiegen ein. Herr Bitzer fuhr den Jungenbus und Herr Bürge den Mädchenbus.
Nach etwa einer Stunde sahen wir den Ägerisee, hielten bei Morgarten an, stiegen aus und gingen die Stufen zum Denkmal hinauf. Diejenigen, die eine Kamera dabei hatten, schossen ziemlich viele Bilder. Wieder unten angelangt, gingen wir noch kurz aufs WC und setzten uns danach in unsere zwei Busse. Weiter ging die Fahrt. Der nächste Halt war bei der Tellsplatte. Wir stiegen die etwa 150 Stufen hinunter und erreichten die schöne Tellskapelle. Das Glockenspiel sahen wir auch, doch leider spielte es nicht. Als wir nach einer ausgiebigen Mittagsrast wieder alle im Bus sassen, fuhren wir weiter und erreichten nach einer knappen Stunde endlich Lungern. Alle freuten sich irrsinnig und wollten gleich die Zimmer beziehen. Doch Herr Bürge sagte, dass wir zuerst „posten“ gehen müssen, wenn wir etwas zum Abendessen wollten. Also ging die ganze Klasse zusammen zum Dorfladen. Frau Bitzer hatte schon fast alles eingekauft. Die ganze Klasse freute sich, als Herr Bürge nun sagte, dass wir uns ein Glacé aussuchen könnten. Wieder beim Lagerhaus angelangt, durften wir endlich unsere Zimmer einrichten. Zum Abendessen gab es Brätschnitten mit verschiedenen Salaten. Ein paar Kinder hatten es nicht soooo gern, wegen den Zwiebeln und so... aber sonst fanden es alle sehr gut. Als wir fertig gegessen hatten, stellten wir das Geschirr zusammen und durften endlich spielen gehen. Um etwa 22:00 Uhr rief uns Herr Bürge zusammen, wir sollten jetzt ins Bett gehen. Um 22.15 Uhr war dann Nachtruhe. Natürlich war es dann in den meisten Zimmern noch lange nicht ruhig .... Manche, wie Philippe, Elmi, Marc und Mätte redeten bis um 01.00 Uhr. Doch leider kam jetzt Herr Bürge, sonst hätten sie die Nacht wahrscheinlich ganz durchgemacht.
Tamara, Elmar, Philippe
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Sonntag
Morgens um fünf Uhr standen wir Jungs auf, um Beachvolleyball zu spielen. Doch dann kam Herr Bürge und erklärte, wir dürften so früh noch nicht spielen, weil wir sonst zu laut wären. Also schickte er uns in unsere Zimmer und erklärte, wir dürften erst um sieben Uhr wieder raus. Um acht Uhr war das Morgenessen. Es gab ein grosses Buffet mit Zopf, Honig, Käse, Fleisch usw. Nach dem Zmorgen richteten wir unsere Fischerruten, damit wir am Dienstag einen guten Fang machen werden. Auf dem Fussballplatz wurde danach fleissig das Auswerfen geübt. Als alle die Angelrutentechnik beherrschten, spielten wir weiter. Am Mittag gab es die restlichen “ Brätschnitten“ und ein feines Birchermüesli. Nach dem Mittagessen machten wir einen Spaziergang um den Lungernsee. Die einen gingen mit den Turnschuhen, die anderen mit den Sandalen und wieder andere mit Wanderschuhen. Also marschierten wir glücklich und munter los. Etwa 2 Stunden und 30 Minuten mussten wir insgesamt gehen, aber natürlich legten wir auch Pausen ein. Einige schlenderten im Schneckentempo und andere marschierten zügig. In einem Restaurant in Kaiserstuhl machten wir eine Pause. Wir konnten aufs Klo gehen und bekamen etwas zu trinken. Dann ging es in brütender Hitze weiter dem See entlang. Als die einen von der Hitze müde wurden, sagte Herr Bürge: „Wir werden jetzt zu einem Wasserfall gehen, der fünf Minuten von hier entfernt liegt.“ Dort angekommen, liessen wir uns von den erfrischenden Wassertropfen abkühlen. Einige packten ihren Fotoapparat aus und machten viele schöne Fotos. Danach ging es weiter. Im Lagerhaus angekommen, ruhten wir uns bis zum Abendessen aus.
Um 17 Uhr ging die Pizzaparty los. Am Anfang wurden die Pizzas gar nicht gut, denn kein Ofen wurde richtig warm. Kurz darauf wurde entdeckt, dass eine Sicherung rausgeflogen war. Nachdem die Sicherung ersetzt worden war, ging der Pizzaschmaus dann richtig los. Wir durften zwischendurch immer wieder spielen gehen. Wenn wir Hunger hatten, konnten wir wieder an den Tisch gehen und Pizzas machen. So ging es den ganzen Abend. Um 22 Uhr war es dann Zeit für die Nachtruhe. Einige mussten noch duschen und anschliessend fand eine Besprechung statt. Herr Bürge gab uns bekannt, dass wir am nächsten Tag auf den Ballenberg fahren werden. Dann begaben wir uns müde ins Bett.
Laura, Seraina, Manuel |
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Montag
Wir mussten ziemlich früh aufstehen, deswegen waren einige noch ziemlich müde. Nach dem Frühstück, das war so um halb zehn Uhr, fuhren wir Richtung Ballenberg. Als wir munter und zufrieden beim Freilichtmuseum angekommen waren, spazierten wir zum Eingang. Nun bezahlte Herr Bürge den Eintritt. Die Billette waren Klebetiketten, die wir nun ans T-Shirt hefteten. Jetzt teilten wir uns in Gruppen auf und marschierten los. Es gab verschiedene Häuser, in denen das alte Handwerk und die früheren Lebensgewohnheiten gezeigt wurden. Zuerst gingen wir zum Holzschnitzer. Dort konnte man verschiedene Skulpturen bestaunen. Der Holzschnitzer arbeitete an einem Pferd, an dem er 1½ Tage brauchen wird. Wir besuchten auch einen Käser, der wie früher Käse herstellte. Um zwölf Uhr machten wir Mittagsrast an einem See. Heidi und Alexandra setzten sich an den See und assen ihre am Morgen selbst gestrichenen Brote. Auf einmal entdeckten wir Blutegel, Molche und Kaulquappen. Alexandra dachte:" Die haben bestimmt Hunger", und fütterte die ekligen Tiere. Dann entdeckten wir eine wilde Ente, die immer hin und her schwamm. Auf einmal sahen wir etwas, das sehr schnell durch den See glitt. Wir beobachteten es, gingen näher und riefen: " Eine Schlange, eine Schlange!“ Gleich darauf kam Herr Bürge herbei geeilt und sagte uns, dass es eine Ringelnatter sei. Nach der Mittagsrast erkundeten wir weiter... Nach dem Besuch im Ballenberg durften wir ein Eis auswählen, das Herr Bürge mit der Spendenkasse bezahlte. Wir lutschten alle zufrieden an unseren Glaces. Anschliessend fuhren wir mit unseren zwei Bussen Richtung Lungern.
Um 15 Uhr waren wir zu Hause. Es blieb nun noch genügend Zeit, um in die Badi zu gehen. Einige von uns fuhren mit den Kickboards einen Umweg. Die anderen gingen zu Fuss. Diejenigen mit den Kickboards waren etwa drei Minuten schneller und schauten deshalb schon nach der Wassertemperatur: Es war nur 15 Grad warm. Nachdem Herr Bürge den Eintritt bezahlt hatte, stürmten alle los. Louis fuhr mit dem Kicki den Hang hinunter, doch da blieb es stecken und Louis machte einen Vorwärtssalto. Alle grölten. Danach stürzten wir uns in den See, doch der Ansturm wurde schnell durch das kalte Wasser gebremst. Die meisten vergnügten sich dann auf der langen Rutschbahn. Als die Mädchen zu kalt bekamen, wickelten sie sich in ihre Tücher und stellten sich neben die Rutsche. Tama spielte ein Bond-Girl und alle schauten zu. Oli, Jessica und Asti schwammen auf das U-Boot-Floss. Als sie kalt bekamen, schwamm Jessica als Einzige zurück. Die anderen fürchteten sich, in das kalte Wasser zu springen. Oli schrie darauf: "Ich komme nicht rüber, das Wasser ist mir zu kalt!“ Die anderen Mädchen und Pädi liefen zum Bademeister und fragten, ob sie das Surfbrett ausleihen dürften, um Oli zu retten. Er erklärte, sie müsse selber rüber schwimmen. Oli schrie immer erbärmlicher. Dann schwamm Simi los, um sie zu retten. Aber er schaffte es nicht, sie ins Wasser zu kriegen. Irgendwann überwand sie ihre Angst und schwamm ans Land. Dann gingen wir alle nach Hause. Zu Hause angekommen, spielten einige von uns Beachvolleyball. Die anderen vertrieben die Zeit damit, sich im Federball zu messen. Nach einer gewissen Zeit rief Herr Bürge nach drei Freiwilligen, um die Tische zu decken. Als diese gedeckt waren, setzten wir uns und assen unseren Znacht. Heute fand auch Simi zum ersten Mal im Lager etwas, das ihm schmeckte. Es handelte sich um Curry-Reis. Danach suchte Herr Bürge noch drei Helfer für den Abwasch. Etwa um 21 Uhr gab uns unser Lehrer noch je zwei TWIX. Um 22 Uhr mussten wir ins Bett. Madi, Louis, Jessica, Alexandra |
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Dienstag
Am Dienstagmorgen standen wir Mädchen schon um 5.30 Uhr auf, da wir vorhatten, fischen zu gehen. Die Jungs dagegen standen schon (zu unserer Überraschung) früher auf als wir, da sie die Nacht zuvor weniger Lärm als wir gemacht hatten. Nachdem alle am Angelplatz angekommen waren, machten wir uns sofort bereit, um unsere Fischerruten auszuwerfen. An den Haken hingen als Köder Fleisch- und Bienenmaden. Etwa um 7.30 Uhr geschah dann das „Wunder“: Tama und Jojo fingen eine 30 cm lange Forelle! Das ganze lief so ab: Um 7.15 Uhr kamen zwei Bauarbeiter, die allen ein bisschen halfen, die Fischerruten auszuwerfen. Sie gaben uns auch gute Tipps. Dann, etwa zehn Minuten nachdem einer der beiden Bauarbeiter die Fischerrute von Jojo und Tama ausgeworfen hatte, bemerkte Tama mit einem kleinen Schrecken, dass sich der Zapfen bewegte! Und so „spurtete“ sie zu Herrn Bürge. Jojo, die wie am Spiess schrie, gelang es irgendwie, den Fisch aus dem Wasser zu ziehen und an Land zu bringen. Da kam aber auch schon Herr Bürge angerannt und tötete den Fisch endgültig. Fast alle, die rund um die Forelle standen, bekamen Mitleid mit dem „armen“ Fisch. Es wäre aber sowieso unmöglich gewesen, ihn wieder ins Wasser zu werfen, da er den Haken ganz verschluckt hatte. Nachdem wir wieder im Lagerhaus angekommen waren und allen begeistert von dem Fang erzählten, gab es ein super leckeres Buffet zum „Zmorgä“, mit selbst gemachten (und mega leckeren) Rühreiern gekocht von Simon Meier. Er hat über 50 Eier gebraucht, um die ganze Lagertruppe satt zu kriegen. Bis zum Mittagessen passierte eigentlich nichts Besonderes mehr. Wir spielten Beachvolleyball, Federball, Fussball und ähnliche Sachen. Zum Mittagessen gab es sehr feines Birchermüesli mit Brot. A ls wir das gute Essen verschlungen hatten, fragte Herr Bürge nach fünf Schülern, die freiwillig abwaschen gehen. Alle anderen gingen auf ihre Zimmer und rieben sich mit Sonnencreme ein, weil wir bald in die Badi gingen. Jedoch weigerten sich Manuel, Philippe und Matthias mit zu kommen. So ließen wir die drei im Lagerhaus. Sie halfen am Nachmittag unseren Köchinnen. Das Wasser in der Badi hatte sich um ein Grad erwärmt, jedoch war es immer noch sehr kalt. Es hat dort eine riesige Rutsche. Alle unserer Klasse waren sicher zehnmal darauf. Simon und wahrscheinlich auch andere fanden die Riesenrutsche sehr langweilig.
Um halb sechs Uhr waren wir für den Abmarsch bereit und spazierten auch gleich los. Nachdem wir im Lagerhaus angekommen waren, zogen sich alle um. Einige Mädchen und Knaben gingen auf das Volleyballfeld, das wir nebenan hatten, um Volleyball zu spielen. Die anderen begannen ein Federballturnier. Die Zeit verging im Nu… Zum Abendessen gab es Tortillas. Diese waren sehr lecker. Man konnte verschiedene Zutaten drauf tun, zum Beispiel, Gehacktes, Gurken, Pilze, Peperoni, Kokosnusspulver, u.s.w. Nachher gingen wir wieder Federball, Pingpong und ähnliches spielen. Später gingen praktisch alle Beachvolleyball spielen. Nachher kamen alle wieder, denn wir mussten uns auf den Weg machen, um den Fussballmatch Schweiz-Frankreich nicht zu verpassen. Alle jubelten der Schweiz zu. Als der Match vorbei war, blieb es bei einem Unentschieden. „Schade“, dachten alle. Doch unsere Stimmung wurde sofort wieder besser, denn wir bekamen ein feines Dessert spendiert: Fruchtsalat mit Vanilleeis. Die Zeit verging wie im Fluge und es war schon 19:45 Uhr. In einer Stunde und fünfzehn Minuten mussten wir ins Bett. Guet Nacht
Fabienne, Jojo, Emi, Simi |
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Mittwoch
Heute Morgen kleideten sich die Jungs schon um fünf Uhr an. Um acht Uhr bewegten sich die Mädels langsam Richtung Kleiderschrank. Die Jungs sassen schon längst am Frühstückstisch, bis die Mädels kamen…
Als sie endlich angetrottet kamen, assen wir das feine Frühstück. Als die ausgewählte Küchenmannschaft ihre Arbeit erledigt hatte, begannen wir um neun Uhr mit dem Leibchendruck. Die meisten Jungs bemalten ihre Leibchen mit dem Namen ihres Lieblingsfussballspielers. Die meisten Mädchen schablonierten.
Als fast alle fertig waren, gab es ein feines Mittagessen. Leider mussten wir die Fotzelschnitten drinnen essen, weil wir die Tische draussen zum Malen brauchten. Als wir alle satt waren, räumte die Küchengruppe ab. Dann gestalteten wir die Leibchen fertig. Anschliessend gingen wir in die Badi. Das Wasser war immer noch 16°C warm. Alle gingen ins Wasser oder auf die Rutschbahn. Madi, Alexandra und Janine hatten die Idee, dass man Rutschbahnstaus veranstalten könnte. Eine Zeit lang stauten alle nur noch. Später erfanden wir die verschiedensten Figuren. Um 17:30 Uhr gingen wir zu unseren Häusern zurück. Zum Abendessen gab es Spaghetti-Plausch, mit drei verschiedenen Saucen: Bolognese, Pilzrahm und Arrabiata. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Federball-Turnier fort, das wir am Dienstag begonnen hatten. Um 22:00 Uhr mussten wir ins Bett und die Lichter löschen. Im Mädchenhaus gab es noch lange Lärm. Die Knaben schliefen schneller ein als die Mädchen.
Marc, Olivia, Janine |
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Donnerstag
Da am Donnerstag in Lungern Fronleichnam war, hatten alle Kaufhäuser geschlossen. Wir fuhren heute nach Meiringen und kauften dort Souvenirs ein. Anschliessend machten wir einen Besuch in der Aareschlucht. Wir fuhren mit unseren Bussen nach Innerkirchen. Dort stiegen wir zur Aare hinunter. Da man nur einmal durch diese Schlucht gehen darf, musste uns auch jemand wieder am anderen Ende abholen. Das war Herr Bürge, der mit dem Velo hin und her fahren musste, damit wir am Schluss wieder unsere Busse hatten. Wieder zurück in Lungern, gab es zum Mittagessen Resten vom vorigen Tag: Birchermüesli, Käseschnitten und Suppen.
Am Nachmittag fuhren oder spazierten wir in die „Badi“. Da (fast) alle aufgeregt auf den Cha-cha-cha Tanz und auf die Disco waren, übten die einen auf dem Floss miteinander!!! Da wir uns langsam dem Nachtessen und der Disco näherten, wurden viele schon sehr nervös.
Zum Nachtessen gab es Spiesse, die man selber zusammenstellen durfte und zum Dessert gab es Coupe Dänemark. Anschliessend gingen sich alle schminken und stylen.
Dann ging es los: Zuerst gab es ein Cha-cha-cha Turnier. Die Paare hiessen: Astrid-Louis, Madlaina-Marc, Heidi-Emanuel, Alexandra-Patrick, Janine-Simon. In der Jury sassen: Jojo, Oli, Fabi, Tama, Seri, Jessica. Schlussendlich hiessen die Gewinnerpaare: Asti–Louis und Janine-Simi. Nach dem Turnier gab es dann endlich eine Disco. Es wurde bis 23 Uhr ausgelassen getanzt. Anschliessend sollte eigentlich Nachtruhe sein, doch alle waren noch etwas aufgeregt und schwatzten deshalb noch eine Weile.
Matthias, Patrick, Franziska |
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Freitag
„Es ist sieben Uhr! Tagwach! Aufstehen!“ Nun hiess es, fertig packen und Zimmer putzen und das in einer halben Stunde. Schon bald wurde es auf den Gängen laut. Überall stand Gepäck herum. Als das ganze Gepäck schliesslich bei unseren beiden Bussen stand, ging der Zimmerputz los. Als sich alle um halb acht Uhr bei Frühstück trafen, hatten wir die meisten Zimmer schon fertig geputzt. Am Frühstückstisch konnten wir nun herzhaft von den leckeren Sachen wie Zopf, Brot, Honig, Marmelade von Asti`s Mutter, Käse von Bernhard Näf … zulangen. Die Köchinnen Frau Bürge, Frau Tarnutzer und Frau Bitzer putzten noch den letzten Dreck in den Häusern weg. Und schon kamen Herr und Frau Britschgi, um die beiden Häuser abzunehmen. Die Britschgi's waren total begeistert von uns, weil alles so schön sauber war. Es war eigentlich noch nicht Zeit, um abzufahren, doch stiegen alle schon in die Busse ein. Kurz nach neun Uhr fuhren wir los. Herr Bürge, der den Mädchenbus steuerte, fuhr voraus, dicht gefolgt von Frau Bitzer, die den Bus der Jungs steuerte. Als wir Lungern schon eine Weile hinter uns gelassen hatten, war Herr Bürge sich auf einmal nicht mehr so sicher, ob wir auf dem richtigen Weg fahren würden. Er suchte eine Schweizerkarte, fand jedoch keine. Da musste Alexandra Frau Bitzer anrufen, die hinter uns fuhr. Da sie sich jedoch auch nicht mehr ganz sicher unseres Weges war, gab es ein kleines Chaos. Jedenfalls fuhren wir bald wieder auf der richtigen Strasse, diesmal die Jungs voraus. Wir fuhren ziemlich nahe am Bus der Jungs, so dass wir uns durch die Scheiben gut sehen konnten. Wir probierten uns mit Handzeichen zu verständigen. Das war ziemlich lustig. Unsere Verständigung durch die Hände hatte aber bald ein Ende, denn Elmar musste sich übergeben und wir hielten am Wegrand. Nun war die Chance der Mädels gekommen. Währen die Jungs auf Elmi warteten, fuhren wir weiter und waren somit in Führung getreten. Wir fuhren nämlich so eine Art um die Wette. Eigentlich hatten die Jungs bessere Chancen weder wir, denn ihr Bus konnte 120 km/h erreichen, unser jedoch nur 100 km/h. Und wer gewann? Die Mädchen! Als wir auf dem Schulhof ankamen, erwarteten uns die meisten unserer Eltern schon. Nun mussten wir nur noch die Busse ausladen, das Schulmaterial versorgen und die Busse reinigen. Dann konnten wir nach Hause, uns ausruhen und uns startklar für die nächste Woche machen.
Astrid, Heidi |
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