|
|
|
Skilager
der 4. und 5. Klasse in Klosters
16. - 22. Januar 2005 |
|
Sonntag
Wir, die vierte und fünfte Klasse, trafen uns um 13.45 Uhr auf dem Schulhof von Guntershausen. Nun wurde das Gepäck in den Car und die Skis in den Anhänger verladen. Als wir damit fertig waren, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und Geschwistern. Dann durften wir in den Car einsteigen. Wir fuhren etwa zwei Stunden, bis wir in Klosters ankamen. Während der Fahrt durften wir einen Film schauen. Dieser hiess: ¨Kalle lebt gefährlich!¨ In Klosters-Dorf angekommen, versuchte der Carchauffeur, so nahe wie möglich an unser Lagerhaus heranzukommen. (Damit wir das Gepäck nicht so weit schleppen mussten) Dabei rammte er eine Eisenstange. Zum Glück gab's beim Car nur einige Kratzer. Danach räumten wir alles Gepäck ins Haus und quartierten uns in die Zimmer ein. Nachher durften wir in den Spielraum gehen. Dort gab es viele Spiele: Monopoly, Mikado, Domino, Lotti-Karotti, das Spielmagazin und noch viele mehr. Um 18.00 Uhr gab es ein mega feines Abendessen, nämlich Blumenkohl, Reis und Curry-Geschnetzeltes. Nach dem Essen durften wir nochmals spielen und um 22.00 Uhr war dann Nachtruhe. Alle stiegen in die wollig weichen, aber noch fremden Betten. (Alexandra, Heidi, Madlaina, Laura)
|
| |
|
|
|
| |
|
|
Montag
Als wir am Morgen aufwachten, beschien die Sonne schon die höchsten Berggipfel. Um acht Uhr wurde mit der grossen Kuhglocke geläutet: Das Morgenessen war bereit. Heute hatten die Yetiflizer Küchendienst. Um neun Uhr besammlten wir uns alle vor dem Schweizerhaus. Nachdem wir zur Talstation der Madrisabahn marschiert waren, setzten wir uns in die Vierergondeln und fuhren zur Bergstation hoch. Dort mussten sich einige Schüler auf den Teufelsstein setzen, weil sie in der vergangenen Nacht die Bettruhe nicht eingehalten hatten. Alle anderen zogen nun die Skis an und fuhren mit dem Bügellift nach oben. Die Pisten waren überall ein bisschen eisig und stellenweise schaute Gras hervor. Trotzdem war es herrlich. Um zwölf Uhr mussten wir wiederum im Tal sein, denn das Mittagessen war angesagt. Es gab Fleischkäse und Kartoffeln. Das Essen schmeckte sehr gut. Um 14.00 Uhr ging es dann schon wieder auf die Ski. Auch der Nachmittag war toll. Doch schon bald mussten wir uns wieder auf den Heimweg machen. Nachdem wir uns im Lagerhaus frisch gemacht hatten, spielten wir bis zum Nachtessen, welches um 18.00 Uhr eingenommen wurde. Es gab zur Vorspeise Frühlingsrollen und anschliessend eine feine Spätzlepfanne. Um 20.00 Uhr trafen sich alle zu einem Gruppenwettkampf. Während knapp einer Stunde mussten verschiedene Fragen über die Themen Sport, Allerlei und verschiedene Schulfächer beantwortet werden. Nachher durften alle nochmals spielen gehen und um 22.00 Uhr mussten wir ins Bett. Ja, es war wirklich ein schöner Tag. (Matthias, Simon, Astrid, Franziska)
|
| |
|
|
 |
|
 |
| |
|
|
Dienstag
Nach dem Frühstück, es gab sogar feinen Käse von Näfs, musste die Gruppe Schneeschwinger die Küche machen. Zur gleichen Zeit mussten die anderen Kinder ihr Zimmer aufräumen und ein bisschen später die Skianzüge anziehen. Um neun Uhr gings wieder hinauf zur Madrisa – Mittelstation. Es war erneut ein schöner Tag. Heute musste niemand auf den Teufelstein, weil alle die Nachtruhe eingehalten hatten. Fast alle Gruppen fuhren nun mit dem grossen Skilift in die Höhe und sausten die verschiedenen Pisten hinunter. Um 11.45 Uhr fuhren fast alle Gruppen mit den Gondeln wieder talwärts. Die Gruppe von Herrn Bitzer machte die Talabfahrt. Zum Mittagessen gab es Spaghetti mit Tomatensauce und geriebenen Käse. Danach mussten die Schneeschwinger wieder ab in die Küche. Als dann am Nachmittag wieder alle im Skigebiet ankamen, war der Himmel schon etwas bedeckt. Trotzdem hatten wir auch an diesem Nachmittag Spass beim Skifahren. Als wir am späten Nachmittag wieder unten im Schweizerhaus angekommen waren, mussten wir die Skis und Skistöcke schön hinstellen. Nun hatten wir Zeit, uns zu erfrischen oder zu spielen. Zum Abendessen gab es Hamburger mit Pommes. Während wir den feinen Schmaus genossen, entdeckte plötzlich jemand, dass es zu schneien begann. Später trafen sich alle im Aufenthaltsraum, denn wiederum war ein Gruppenwettkampf angesagt. Heute spielten wir Montagsmaler. Später gingen viele im Spielraum des Nachbarhauses für das Tischtennis- und „Tschüttelikasten“ - Turnier trainieren. Um 21.45 Uhr mussten wir dann wieder zurück in unser Lagerhaus. Als es 21.55 Uhr war, putzten wir die Zähne, zogen unser Pyjama an und um 22.00 Uhr mussten wir das Licht löschen.
(Philippe, Manuel, Elmar) |
| |
|
|
|
| |
|
|
Mittwoch
Nach dem Aufstehen musste an diesem Morgen die Skigruppe „Big Foot“ tischen. Zu unserer Überraschung gab es vom Haus frisch gebackene „Grittibenze“. Nach dem Frühstücken mussten wir abwaschen, weil das ja schliesslich auch zum Tischen gehörte. Als wir mit den Bähnchen oben ankamen, schneite es wie in der Nacht zuvor immer noch sehr stark. Daher hatte es auf der Piste überall Tiefschnee. Der grosse Skilift fuhr an diesem Morgen zuerst nicht, weil in der Nacht von dem starken Schneesturm etwas ausgehängt war. Deswegen mussten wir die meiste Zeit mit einem kleinen Lift fahren. Weil für kurze Zeit der lange Schlepper wieder funktionierte, fuhren wir schnell hoch. Nun merkten wir, dass es schon bald wieder Mittag war und wir deshalb schon die Talabfahrt machen mussten. Diese war wunderschön, weil dort, wo es am Tag zuvor Glatteis hatte, jetzt schöner Pulverschnee lag. Als wir unten ankamen, brachten wir unsere Skis zur Seilbahnstation, damit wir sie am Nachmittag nicht mehr so weit hoch tragen mussten. Danach mussten wir, wie am Morgen, wieder tischen gehen. Es gab feine Tortellini mit Käsesosse. Die Sauce schmeckte fast wie Fondue. Nach dem Essen musste unsere Gruppe abwaschen und Jojo liess ein Glas fallen. Um 13.45 Uhr fuhren wir wieder hoch. Es war sehr neblig und schneien tat es auch noch sehr stark. Die Schneeflocken waren an diesem Mittwochnachmittag fast wie kleine Hagelkörner. Deswegen fühlte es sich bei der Talabfahrt, die wir um zirka 16.00 Uhr machten, wie eine Akupunktur an. Als wir unten ankamen, gingen die Mädchen duschen. Nach dem Duschen und Föhnen gab es zum Abendessen sehr feine Cipollata mit Reis und Salat. Vor allem die Jungs fanden die Cipollata sehr lecker, denn sie gingen bis zu fünfmal nachschöpfen. Es gab auch noch ein Dessert, das von Lukas, dem Sohn der Hausbesitzerin, verteilt wurde. Am Abend schauten wir mit dem Beamer den Film“ DIE KÜHE SIND LOS!“ Vor dem Film konnte man noch im Spielraum „Tschüttele“ oder Tischtennis spielen. Im „Tschüttele“ haben vier Mädchen gegen die Jungs einen Match gemacht und selbstverständlich gewonnen. Leider war irgendwann auch dieser Tag zu Ende und wir mussten die Zähne putzen und uns umziehen. Als wir dann endlich im Bett lagen, kam in jedes Zimmer eine Leiterin und sagte: „Guet Nacht“.
(Jojo, Tamara, Janine) |
| |
|
|
 |
|
 |
| |
|
|
Donnerstag
Um acht Uhr gab es Frühstück. Alle waren noch müde, als wir den Esssaal betraten. Es gab wie jeden Morgen Cornflakes, Brot, Milch, Marmelade und Käse. Nach dem Frühstück mussten wir in unsere Zimmer, um uns für das Skifahren bereit zu machen. Danach mussten wir draussen auf die Leiter warten. Später fuhren alle Gruppen mit der Madrisa-Bahn hoch. Danach fuhren die einzelnen Gruppen mit dem Bügellift hinauf. Oli machte mit einem Pfosten Bekanntschaft: BUMM!!! Zehn Minuten später machte unsere Gruppe, die Coci-Flitzer, den Tazelwurm im Tiefschnee. Schon bald mussten alle wieder mit der Gondelbahn herunter fahren, weil das Mittagessen aufgetischt wurde. Mmh, es gab Älplermagronen mit Apfelmus und schmeckte lecker! Danach gingen wir in unsere Zimmer. Gegen zwei Uhr machten wir uns wieder bereit zum Skifahren. Kurz, nachdem alle oben angelangt waren, gab es einen Stromausfall. Glücklicherweise waren wir schon aus der Gondel. Alles, was elektrisch angetrieben wird, funktionierte nicht mehr. Zum Beispiel blieben alle Skilifte stehen, die Lampen im Restaurant leuchteten nicht mehr und auch die elektrische Eingangstür zum Restaurant blieb verschlossen. Alle Gruppen warteten im Restaurant, nachdem sie einen anderen Eingang gefunden hatten und tranken etwas ... Kaltes! Nach etwa einer Dreiviertelstunde funktionierte wieder alles. Also fuhren wir wieder ins Tal hinunter. Um sechs Uhr nahmen wir das Nachtessen ein. Es gab hausgemachte Pizza. Danach fand ein „Tschütteli-“ und ein „Pingpongturnier“ statt. Wir Mädchen nahmen am „Tschütteliturnier“ auch teil. Zuerst kamen wir in das Halbfinale. Da gewannen wir noch gegen die Jungs 10:9. Beim Finale fielen wir leider heraus, aber wir waren immer noch auf dem dritten Platz. Das war ein Jubel für die Mädchen!!! Später fielen wir müde ins Bett und schliefen bald ein.
(Olivia, Jessica, Seraina, Fabienne) |
| |
|
|
|
| |
|
|
Freitag
Während dem Morgenessen entdeckte Heidi, dass die “Gondeli“ nicht an den Seilen hingen. Fast alle freuten sich, dass der Skilift nicht lief, denn es regnete in Strömen. Herr Bürge spurtete zum “Gondelilift“, um nachzufragen, ob die Bergbahn heute noch fahre. Er erhielt die Antwort:“ Heute morgen laufen sie garantiert nicht mehr, vielleicht am Nachmittag.“ Herr Bürge kam mit gesenktem Kopf durch den Eingang des Schweizerhauses hindurch getrottet und berichtete uns, dass wir heute Morgen nicht mehr Skifahren können. Nun erklärte er: „Wir spielen jetzt zusammen Grafissimo und etwas später mit Herrn Köstli Lotto.“ Nun teilten wir uns in zwei Gruppen auf und spielten etwa 45 Minuten Grafissimo. Das Spiel endete unentschieden. Um zehn Uhr teilten wir uns auf: Die einen gingen in den Spielraum und die andern blieben im Essraum, um Lotto zu spielen. Wir spielten um Geld! Seraina gewann zehn Franken. Später gab es „Zmittag.“ Wir assen Fischstäbchen mit Majo. Nach dem Mittagessen schauten wir den Film „Snowdogs“. Nach dem Film war die Rangverkündigung des Skirennens an der Reihe. Alle Kinder bekamen zur Erinnerung ans Skilager eine Medaille. Dann pausierten wir ungefähr eine halbe Stunde und schauten, wer noch wollte, den Film „Im Dutzend billiger“. Nachher gab es ein megafeines Abendmahl: FOTZELSCHNITTEN! Weil Claudio und Dominik heute und Michael am Samstag Geburtstag hatten, gab es nun noch drei feine Glacetorten. Natürlich sangen wir nochmals das Geburtstagslied. Dann war Packen angesagt. Später machten sich alle für den Schlussabend bereit (schön anziehen, frisieren, zum Teil schminken, ...). Um acht Uhr begann dann die Disco. Zu fetziger Musik tanzten und vergnügten sich fast alle bis um 22.45 Uhr. Um elf Uhr war dann zum letzten Mal Nachtruhe.
(Marc, Louis, Patrick) |
| |
|
|
 |
|
 |
| |
|
|
Samstag
Am Samstagmorgen mussten wir schon um sieben Uhr aufstehen. Bis zum Frühstück, das war eine halbe Stunde später, mussten wir Folgendes erledigen: Zuerst fertig packen, dann die Betten abziehen und die Bettwäsche nach unten bringen, alle Kübel leeren und zuletzt das gesamte Gepäck vor dem Esssaal deponieren. Dann gab es endlich ein feines Frühstück. Um neun Uhr sollten wir eigentlich mit dem Car nach Hause gebracht werden, aber der Car kam nicht. Wir warteten und warteten. Es fuhren immer wieder Cars vorbei, doch keiner war unser Tonycar. Endlich, mit einer Stunde Verspätung, kam er angefahren. Der Chauffeur musste, so wie er sagte, unterwegs die Schneeketten montieren und dazu hatte er noch Verkehrsstau. Wir luden nun alles Gepäck ein. Danach fuhren wir nach Hause. In Küblis war die Strasse nicht mehr schneebedeckt. Der Carchauffeur musste darum die Schneeketten wieder abmontieren. Etwa um zwölf Uhr trafen wir dann in Guntershausen ein. Dort freuten sich alle Eltern und Geschwister auf uns.
(Alexandra, Heidi, Madlaina, Laura) |
|