Skilager 2007 - Lagergeschichten

Die Fahrt durch den Tiefschnee
Jelena, Frau Keller und ich gingen auf den Tellerlilift. Ich ging zuerst, dann kam Jelena und zuletzt Frau Keller. Müde wollte ich ein bisschen hinsitzen. Der Teller sprang weg und ich sass am Boden. Jelena rief: "Geht es?" Dann rief Frau Keller: "Stell dich hin, ich lade dich auf!" Es ging nicht. Leider musste Frau Keller den Teller  spicken lassen und mit mir durch den Tiefschnee nach unten fahren. Plötzlich bliebe ich stecken. Ich kam nicht mehr aus der hohen Schneemade raus! Ich musste meine Skier aus dem Schnee heraus buddeln. Pech, es ging nicht. So zog ich die Skier aus und lief im Tiefschnee hinunter.
Jelena wartete oben und weinte. Zum Glück ist ja alles gut gegangen.
(Celine)

Der Schneeball
Wir waren nach dem Skifahren im Zimmer und gingen zum Fenster. Da sahen wir draussen die Lagerleiter. Wir machten das Fenster auf und riefen laut: "hallo!" Alle Leiter sahen uns. Ein paar von ihnen machten Schneebälle und schossen so hoch wie sie konnten. Michelle sagte rasch: "Mach das Fenster zu!" Ich hörte nicht hin und passte nicht auf. Plumps machte es, und ein Schneeball landete im Zimmer. Michelle sprang hoch in die Luft, schnappte nach Luft und schrie mich an, ich soll den Schnee wegputzen. Sie verschwand wütend nach draussen. Nach etwa einer Stunde schlossen wir wieder Frieden.
(Fiona)

Der Unfall
An einem Tag war stockdicker Nebel und es schneite. Man konnte fast nichts sehen. Frau Meier und ich fuhren weit vor den anderen. Plötzlich steckte Frau Meier im Tiefschnee. Bei mir passierte das gleiche. Ich rief: "anhalten!" Ich war schnell wieder aus dem Tiefschnee raus, Frau Meier auch. Aber sie fand einen Ski nicht mehr. Alle suchten und suchten. Endlich fand ihn Adrian. Jetzt hatten wir ein anderes Problem, nämlich, die Skier wieder anzuziehen. Eine fremde Frau half mir. Ich half Sabrina. Adrian fehlten die Skier noch an den Schuhen. Frau Meier half ihm und drückte und drückte. Die Bindung passte nur ganz  knapp. Die Schuhe wollten einfach nicht einschnappen. "Adrian, sind das denn deine Skier und Schuhe?" fragte Frau Meier. "Oh, äh, Sabrina hat die gleichen Skier wie ich," antwortete Adrian. Da musste getauscht werden. Endlich fuhren wir weiter. Sabrina schrieb ihre Skier an, damit es keine Verwechslung mehr geben konnte.
(Toni)

Das Töggeliturnier
Martin und ich hatten beschlossen, zusammen im Töggeliteam zu sein. Wir gewannen zweimal. Einmal verloren wir. Dann folgte das entscheidende Spiel gegen Jan und Enes. Zuerst waren wir hoch am gewinnen. Plötzlich holten sie auf. Es stand neun zu neun. Der entscheidende Schuss viel, und wir hatten verloren. Wir waren vierte von etwa neun. Es war cool!
(Joel)

Die Bücherschlacht
In einem Viererzimmer wohnten Jaris, Sandro, Mariano und ich. Wir machten am Abend immer Bücherschlacht. Es waren Sandros Donald Duck Bücher. Wir schossen die Bücher wie die Wilden herum. Manchmal machten Sandro und ich alleine Bücherschlacht. Aber wenn alle mitmachten, ging es erst richtig ab. Wir probierten immer auf die Köpfe zu treffen. Sandro war das einmal fast gelungen. Er schoss bei mir an die Wand, und danach flog mir das Buch gerade vor die Nase. Es hatten fast alle die Decke über den Kopf gezogen und man musste schätzen, wo der Kopf war. Am Ende des Skilagers verschrotteten wir die Bücher endgültig. Wir rissen sie auseinander und warfen sie weg für immer.
(Cyril)

Die Schneeballschlacht
Einmal durften die "wilden Skifahrer" eine Schneeballschlacht machen, während der Abfahrt auf den Skiern. Das war sehr lustig. Plötzlich sah ich Toni vor mir. Ich wollte ihn abschiessen. Ich hatte zwei Schneebälle, er nur einen. Er fuhr davon und ich hinterher. Wir fuhren alles nur gerade aus. Ich wollte Toni einholen, aber er war  zu schnell.
(Adrian)

Im Zimmer Nummer fünf 
Am Montagabend waren Cyril, Sandro, Mariano und ich in unserem Zimmer. Jeder hatte eine Abstellfläche oberhalb seines Kopfkissens. Bei mir stand eine Lampe drauf. Joel, Nicola und Adrian waren im Zimmer nebenan. Sie hatten einen Kasten unter dem Fenster.
Plötzlich kam Joel in unser Zimmer herein. Er sah uns und rief: "Geht aus meinem Zimmer!" Dann sah er die Lampe und merkte, dass das gar nicht sein Zimmer war.
(Jaris)

Die Lampe
Am Abend spielten wir manchmal im Esssaal, wenn man wollte. Ich ging auch spielen und Michi, unser Snowboardlehrer, auch. Wir machten das Eselspiel und plötzlich krachte es, pumm! Die Lampe fiel runter, weil Michi mit dem Kopf angestossen war. Alle lachten, sogar er. Die Scherben wurden zusammen genommen und wir spielten in Ruhe weiter. Am nächsten Morgen hing eine neue Lampe wieder am gleichen Platz.
(Michelle)

Die hässliche Unterhose
In der Nacht sagt Sandro: "Ich glaube, ich habe in die Hose gemacht." Am nächsten Tag zog Sandro die Unterhose mit Kotspur aus und schmiss sie in seinen Koffer. Nach dem Mittagessen gingen Jaris. Cyril und ich ins Zimmer. Auf Cyrils Ablage hatte es eine Kleberrolle. Wir nahmen die verschmutzte Unterhose und klebten sie an die Wand. Dass es nicht stank, sprühte Enes die Unterhose mit Pascals Deo ein. Wie ein Lauffeuer sprach sich das alles herum. Fast alle vom Knabenstockwerk lachten und wollten die Unterhose sehen. Wenn wir Eintritt verlangt hätten, wären wir jetzt stinkreich.
(Mariano)

Die Zeichensprache
Als wir einmal am Tisch sassen und warteten bis wir das Geschirr abtischen können, erfand ich eine Zeichensprache mit Joel. Wir mussten sehr viel lachen, weil die anderen uns nicht verstanden. Wir mussten nicht gross gucken, was der anderer zeigte, weil wir uns selber nicht verstanden! Es war so lustig!
(Martin)

Die Medaillenübergabe
Am Freitagabend wartete und wartete ich. Endlich läutete die Glocke, hurra die Medallien-übergabe! Wir waren nun alle im Speisesaal versammelt. Mein Herz pochte ganz wild. Nun fing die Rangverkündigung an. Zuerst kamen die Anfänger und dann die fortgeschrittenen Anfänger dran. Jetzt kam die Gruppe "Gut". In dieser Gruppe waren Nicola, Sabrina, Adrian, Toni und ich. Jetzt waren alle still. Frau Meier fing an zu reden: "5. Platz geht an ... Nicola! 4. Platz geht an ... Sabrina! 3. Platz geht an ... Adrian!" Ich wusste, ich konnte Toni nicht geschlagen haben. "2. Platz geht an ... Kathrin! Und der 1. Platz geht an Toni!" Jetzt habe ich eben Silber. Das ist auch gut so. Ich hatte 45,5 Sekunden beim Skirennen und Toni nur 39. Ich bin zufrieden mit Silber. Aber nächstes Mal will ich Gold!
(Kathrin)

Wer sucht, der findet
Am Dienstag fuhren wir mit der Skigruppe die rote Piste hinunter. Es war sehr kalt. die Piste war löchrig und man sah nichts. Dann plötzlich kam ein Loch und ich fiel Kopf voran in den Tiefschnee. Meine Skier fielen weg und ich musste zehn Minuten lang suchen. Da fand Josua meinen zweiten Ski. Nachher gingen wir auf die Talabfahrt. Dort verlor ich meine Skibrille. Ich stocherte überall herum, aber ich fand sie nicht. Dann führ ich allein zurück zum Haus. Dort wartete der Leiter Roger und fragte:" Warum kommst du erst jetzt?" Ich sagte:" Ich habe meine Skibrille verloren." Roger antwortete:" Geh sie im Frühling suchen!" Da lachten wir beide.
(Sandro)

zum Fotoalbum



   

nach oben

design by DRÜ- 10.04.2007