Steinskulptur

 

 

 

 

 


weitere Fledermausarten

Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus)

Das Mopsfledermaus jagt typischerweise im und am Wald in den obersten Ästen nach kleinen Insekten, grössere Beute kann sie mit ihrem feinen Gebiss gar nicht fassen. Diese seltene Art ist sehr kälteresistent und bezieht ihr Winterschlafquartier normalerweise erst bei starkem Frost im laufe des Dezembers und verlässt dieses bereits anfangs März wieder.

Körpergewicht: 6 - 13 g
Flügelspannweite: 260 - 290 mm
Ausflugszeit: beginn der Abenddämmerung
Gefährdungsstufe: vom Aussterben bedroht
Quartierwahl: Gebäudespalten, hinter Fensterläden
Weitere Informationen: Wikipedia
 

Mopsfledermaus
Foto: Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

     
     

grosses Mausohr
Foto: Wikipedia (GFDL Lizenz)

 

grosses Mausohr (Myotis myotis)

Das grosse Mausohr war früher die typische Kirchenfledermaus: fast in allen Kirchen gab es im Sommerhalbjahr grössere Wochenstuben (Weibchen mit ihren Jungen), heute sind im Kanton Thurgau nur noch drei so genutzte Dachstöcke bekannt, zwei davon in Kirchen. Telemetrische Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Fledermäuse jede Nacht mehrere Jagtgebiete mit grossen Distanzen aufsuchen, und dabei hunderte von Kilometern zurücklegen. Sie nützen Lichte Wälder mit wenig Bodenvegetation oder frisch geschnittene Wiesen als Jagthabitat. Sie nehmen dabei ihre Beute (Spinnen, Laufkäfer, Hundertfüssler usw.) meist vom Boden auf.

Körpergewicht: 20 - 40 g
Flügelspannweite: 350 - 430 mm
Ausflugszeit: beginn der Abenddämmerung
Gefährdungsstufe: stark gefährdet
Quartierwahl: grössere Dachstöcke
Weitere Informationen: Wikipedia
     
     

Fransenfledermaus (Myotis nattereri)

Die Fransenfledermäuse jagen typischerweise in lichten Mischwäldern. Aufgefallen ist in den letzten Jahren aber, dass sie in den frühen Abendstunden gerne in Kuhställen nach Insekten suchen, dabei kommt es leider vor, dass sie an aufgehängten Klebefallen hängen bleiben. Die Fransenfledermäuse lesen ihre Beute, zu einem grossen Anteil Spinnen und tagaktive Insekten, von Wänden, Stämmen, Blättern usw. ab.
Körpergewicht: 5 - 12 g
Flügelspannweite: 240 - 280 mm
Ausflugszeit: späte Abenddämmerung
Gefährdungsstufe: potentiell gefährdet
Quartierwahl: Baumhöhlen, Dachböden, Gebäudespalten
Weitere Informationen: Wikipedia

 

Fransenfledermaus
Foto: Wikipedia (GFDL Lizenz)

     
 

 

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